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Ökostrom-Anteil erreicht erstmals 50 Prozent

In Deutschland wurde im ersten Halbjahr 2020 so viel Strom aus erneuerbaren Quellen gewonnen wie nie zuvor. Inzwischen ist die "mit deutlichem Abstand" wichtigste Energiequelle die Windkraft.

 

Der Ökostrom-Anteil in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2020 erstmals auf rund 50 Prozent gestiegen. Das liege einerseits an der wachsenden Stromproduktion von Windkraft- und Solaranlagen, andererseits am geringeren Stromverbrauch in der Coronakrise, teilte das Umweltbundesamt mit.

 
 

Zudem habe die Sonne im bisherigen Jahresverlauf lange geschienen, im Februar sei es zudem besonders windig gewesen, so dass in den ersten sechs Monaten rund 138 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien produziert worden seien. Das seien acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damals lag der Ökostromanteil am Bruttoverbrauch bei rund 44 Prozent.

 

Das Umweltbundesamt stützte sich auf Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat), die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums Berichte zur Entwicklung der erneuerbaren Energien erstellt. Sie decken sich mit anderen bereits veröffentlichten Berechnungen.

 

Windkraft sei "mit deutlichem Abstand" die wichtigste Energiequelle im deutschen Strommix - vor Kohle, Erdgas, Kernenergie und allen anderen erneuerbaren Energieträgern.

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